Wanderung zur Olpererhütte

Die Wanderung zur Olpererhütte stand schon lange auf meiner To-Do-Liste, wahrscheinlich auch aufgrund der zahlreichen dort aufgenommen Fotos, die schon seit Jahren durch meinen Instagram Feed geistern. Nachdem wir zuvor eine Woche Familienurlaub am Tegernsee gemacht haben, haben wir uns also entschieden noch ein paar Tage Österreich dranzuhängen.

 

Die Olpererhütte steht auf 2.389 Metern Höhe inmitten den wunderschönen Zillertaler Alpen. Von hier aus hat man einen einen tollen Blick auf den türkis-grünen Schlegeisspeicher. Außerdem erwartet euch einer der wohl schönsten und bekanntesten Fotospots im Zillertal: eine Hängebrücke die - so scheint es zumindest - in schwindelerregender Höhe über dem See vor traumhafter Bergkulisse schwebt. 

 

Es gibt verschiedene Wanderungen, die hoch zur Hütte führen und alle unten am Stausee beginnen. Zwei in der Wanderkategorie "rot", eine in "schwarz". Der direkte Zustieg ist mit 1,5 Stunden ausgeschrieben, wir haben aber trotz relativ schnellen Schrittes gute 2 gebraucht. Auf dem Rückweg sind wir die längere, mit 3,5 Stunden ausgeschilderte "Neumarker Runde" gelaufen. Hier haben wir einige Pausen und Fotostops gemacht und damit etwa 4 Stunden gebraucht. Die Tour hat landschaftlich einiges zu bieten und man nur wenige Tagestouristen. 

Da wir auf einen tollen Sonnenaufgang hofften, der uns aufgrund des Wetters leider verwehrt geblieben ist, haben wir auf der Hütte übernachtet. Eine vorherige Anmeldung ist in der Hauptsaison unbedingt notwendig, Hüttenschlafsack und Kissenbezug müssen selbst mitgebracht werden. Da wir mit Hund unterwegs waren, haben wir extra online ein Viererzimmer für uns alleine reserviert. Leider ist bei den vielen Buchungen etwas durcheinander geraten, sodass wir schließlich in einem Zimmer mit zwei hundehassenden Frauen gelandet sind, die uns so auf die Nerven gegangen sind, dass wir das Zimmer am nächsten Morgen bereits um halb 5 wieder verlassen haben. Sehr schade, aber über Nacht werden wir hier wohl kein zweites Mal bleiben. 

Ist die Wanderung für Hunde geeignet? Wir würden sagen: Ja! Eine gewisse Körpergröße sollten die Vierbeiner allerdings haben, sonst muss man sie einen Großteil des Weges immer wieder tragen. Ausreichend Futter und natürlich Wasser nicht vergessen! Finja hat zwischendurch Bananen zur Stärkung bekommen. Konditionell war die Tour für sie absolut kein Problem und sie hätte Auf- und Abstieg auch an einem Tag geschafft. Aber sie ist auch erst 1,5 Jahre alt und hat eine super Grundkondition. 


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